Wissenswertes

über Holz

Häufig gestellte Fragen

- Holz ist nicht leicht brennbar-

Brennt ein Holzrahmenbau nicht ganz schnell, und sind die Kosten für die Hausversicherung nicht immens hoch?
- Nein. Während Stahl schon bei geringer Hitze-Einwirkung zu knicken beginnt, hat Holz eine wesentlich längere Standdauer. Der Innenausbau eines Hauses in Holzrahmenbauweise, der aus Gipskarton- oder Gipsfaserplatten sowie nicht brennbaren Dämmstoffen besteht, dient ebenso Ihrer Sicherheit. Wenn Sie die eingesetzten Baustoffe, die alle mit Brandklassen ausgezeichnet sind, vor Abschluß der Police vorweisen, erhalten Sie für die Versicherung Ihres Holzrahmenbaus Angebote, die mit dem für Massivhäuser absolut vergleichbar sind.

- Holz ist pflegeleicht-

Viele Menschen trauen sich an den Baustoff Holz deshalb nicht daran, weil sie ihm einen hohen Pflegeaufwand zuschreiben. Aber ein Haus in Holzrammenbauweise braucht nicht mehr und nicht weniger Pflege als ein konventioneller Bau. Holzständer und Decken im Innenbereich können unbehandelt bleiben. Nur wer eine farbige Gestaltung wünscht, wird sich für einen Anstrich entscheiden. Sogar die Außenverschalung kann bei der Verwendung witterungbeständiger weil harzreicher Holzarten naturbelassen bleiben: eine Verschalung aus Lärchenholz überdauert viele Jahrzehnte in denen sie natürlich vergraut. Wer rohes Holz zu rustikal findet, kann seine Fassade mit speziellen, eigens dafür entwickelten Holzfarben streichen, von denen keine Gesundheitsgefahren ausgehen. Denn als Fassade eines Holzrahmenbaus ist Klinker genauso möglich wie mineralischer Putz oder Metall sowie farbige Fassadenplatten.

Das Umweltprofil Holz

-Holz wächst im Wald-

Der Wald hat wesentliche Aufgaben in Ökonomie und Ökologie. Er speichert CO2, verbessert Klima, Boden und Wasserhaushalt. Er ist Biotop für Pflanzen, Tiere und Menschen.

-Holz wächst nach-

In unserer nachhaltigen Waldbewirtschaftung wird höchstens soviel Holz entnommen, wie nachwächst. Die Ausnutzung mit Schnittholz, Holzwerkstoffen, Holz- und Rindenprodukten ist fast 100%ig.

-Holz spart Energie-

Bei der Bearbeitung erfordert Holz nur geringen Energieaufwand. Schweizer Untersuchungen zufolge benötigen die Produkte für eine Außenwand in Holzkonstruktion halb soviel Energei wie die für konventionelle Bauweise.

-Holz ist stark-

für den Transport und die Montage der Holzbauteile ist aufgrund des geringen Gewichtes ebenfalls niedriger Energieeinsatz erforderlich. Geringes Gewicht und hohe Festigkeit sparen bei der Bemessung.

-Holz hält warm-

Untern den Baustoffen ist Holz mit seinen luftgefüllten Zellen besonders wärmedämmend. Außerdem läßt es sich hervorragend mit Wärmedämmstoffen kombinieren und ist für Niedrigenergiebauweisen prädestiniert.

-Holz ist behaglich-

Der Naturwerkstoff und die ergänzenden Trockenbaustoffe schaffen ein behagliches Wohnklima mit angehmen Oberflächentemperaturen. Holz speichert Luftfeuchte und gibt sie wieder ab, wikt also feuchteregulierend.

-Holz paßt zur Landschaft-

Holzhäuser lassen sich gut in die Landschaft einfügen. Sie sind auch auf schwierigen Grundstücken leicht unterzubringen und brauchen dank schlanker Konstruktion weniger Bauland.

-Holz lebt lange-

Holzhäuser können Jahrhunderte überdauern. Baulich-konstruktiver Holzschutz schützt vor Schädlingen, umweltfreundliche Anstriche gegen Wetterangriff. Chemischer Holzschutz ist im Wohnraum nicht nötig..

-Holz läßt sich recyclen-

Holzbauteile haben oft ein zweites oder drittes Leben, siehe die Fachwerkhäuser. Bei ihnen wurden häufig intakte Hölzer aus noch älteren Gebäuden verwendet.